Tomaten

Pflanzenlexikon

Tomate

lat. Solanum lycopersicum

Kirsch-, Cocktail-, Fleisch-, Roma-, Rispentomaten sind bekannte Vetreter dieser Pflanzenart. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl an Sorten, die sich in Größe, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Das Nachtschattengewächs stammt usprünglich aus den Anden. In der Regel wächst die Tomate als einjährige Pflanze kriechend über den Boden und wird deshalb an einen Stab gebunden. Ausnahme: die Buschtomate wächst stehend.

Der richtige Standort

  • sonnig, trocken, windgeschützt, luftig
  • in großen Töpfen und Kübeln (Terrasse oder Balkon)
  • im offenen, überdachten Gewächshaus
  • Freiland (Braunfäule-resistente Sorten)
Aufzucht

Vorkultur ab Mitte März auf dem Fensterbrett oder im beheizten Gewächshaus – in feuchter, nährstoffarmer Anzuchterde. Alternative: vorgezogene Jungpflanzen aus der Gärtnerei.

Nach den Eisheiligen dürfen die Tomaten nach draußen. Jungpflanzen mit mindestens 60 cm Abstand in nährstoffreichem Boden (Dünger, Hornspäne, Kompost) einpflanzen, dabei bis zum Blattansatz mit Erde bedecken und einen langen Stab als Stütze daneben stecken. Sobald die Pflanze blüht, alle 2 bis 3 Wochen düngen.

Tipps

Wasser nicht auf Blätter oder Früchte gießen, da diese zu Braunfäule neigen. Fürs Freiland am Besten resistente Sorten wählen.

Die jungen Tomatenpflanzen langsam an die Sonne gewöhnen – da sie zu Sonnenbrand neigen.

Damit sich die Pflanze gut entwickelt, sollten junge Seitentriebe in den Blattachseln regelmäßig entfernt – ausgegeizt – werden.

Reife Tomaten lassen sich leicht von der Pflanze lösen. Ab Juli im Gewächshaus – im Freiland etwas später. 

Unreife Tomaten enthalten viel giftiges Solanin. Vor dem Verzehr nachreifen lassen.

Ab August können übrige Blüten entfernt werden, da sie nicht mehr ausreifen.