Pflanzenlexikon

Vergissmeinnicht

lat. Myosotis

Um die leuchtend himmelblau blühende Pflanze mit dem klangvollen Namen ranken sich zahlreiche Legenden rund um Liebe, Ehrlichkeit und Treue – was sie auch in der Floristik und als Grabpflanze beliebt macht.

Das Vergissmeinnicht gehört zur Familie der Rauhblattgewächse und blüht in der Regel zweijährig von Frühling bis zum Frühsommer. Über Ausläufer und Samen bildet sie einen pflegeleichten, immergrünen Bodendecker.

Es gibt zahlreiche wilde Arten, die fast auf der ganzen Welt vorkommen sowie Züchtungen auch in weiß und rosa.

Der richtige Standort

  • Sonne oder Schatten (ideal: Halbschatten)
  • im Freiland
  • im Topf auf Balkon & Terrasse
Aufzucht und Pflege

Aussaat im Frühsommer ins Freiland oder in den Topf: in flachen Furchen aussähen und später vereinzeln. Feucht halten. Keine weitere Pflege oder Dünger notwendig.

Alternativ: vorgezogene Pflanzen aus der Gärtnerei.

Tipp

Anspruchslos: das Vergissmeinnicht verträgt Sonne und Schatten. Je nach Sorte entwickelt es sich jedoch am Besten bei Halbschatten und feuchtem Boden.

Winterhart, bei strengem Frost abdecken.

Möglichst nicht auf die Blätter gießen und Staunässe vermeiden: dies begünstigt Mehltau. Ggf. befallene Pflanzen entfernen.

Selbstaussaat: einfach die welken Blüten stehen lassen.